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ÖBB 1099 Ober-Grafendorf

3 Fahrzeuge der Baureihe 1099

Die ursprünglich als Reihe E der Niederösterreichischen Landesbahnen und heute als 1099 bezeichnete Lokomotive ist eine schmalspurige Elektrolokomotive, die die ÖBB ausschließlich auf der Mariazellerbahn einsetzen. Ihre Indienststellung erfolgte von 1911–1914, die Lokomotiven wurden zwischen den Jahren 1959–1962 grundlegend modernisiert, wobei sie unter anderem einen neuen Lokkasten erhielten.

Dieser Absatz stammt aus dem Artikel ÖBB 1099 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

GeschichteBearbeiten

ÖBB 1099 und 4090

Eine Lok der Baureihe 1099 und ein Steuerwagen der Baureihe 4090.

Nach Probefahrten im Jahr 1909 beschafften die Niederösterreichischen Landesbahnen, der damalige Betreiber der 1922 von den BBÖ übernommenen Mariazellerbahn, insgesamt 16 Lokomotiven für die eben elektrifizierte Strecke von St. Pölten nach Mariazell und Gußwerk (damals als Type E bezeichnet), die bis heute auf dieser Strecke Verwendung finden. Ein Einsatz auf anderen österreichischen Schmalspurbahnen ist nicht möglich, da die Mariazellerbahn (Spurweite: 760 mm) die einzige mit dem verwendeten Stromsystem elektrifizierte Schmalspurbahn Österreichs ist.
BBÖ 1099

Ein ÖBB 1099 in BBÖ Farben

Die Lokomotiven wurden von Krauss & Comp. in Linz gebaut, der elektrische Teil wurde von den österreichischen Siemens-Schuckert-Werken in Wien hergestellt. Die Konstruktion folgt heute noch geltenden Grundsätzen: Die Loks haben einen durchgehenden Lokkasten mit zwei dreiachsigen Drehgestellen. Jedes Drehgestell verfügt über einen fest gelagerten Fahrmotor; der Antrieb erfolgt über Vorgelegewellen und Kuppelstangen. Der Lokkasten ist mit den Drehgestellen durch je einen Drehzapfen verbunden. An beiden Enden des Lokkastens ist ein Führerstand angeordnet; im Raum dazwischen sind die beiden Transformatoren und Hilfsaggregate angeordnet. Die Fahrmotoren sind 10-polige Einphasen-Wechselstrom-Reihenschlussmotoren mit einer Dauerleistung von etwa je 160 kW. Zwischen 1959 und 1962 wurden die Maschinen grundlegend modernisiert. Der Lokkasten wurde erneuert, die Loks wurden neu verkabelt, mit einer neuen Hilfsbremse sowie Druckluftbremse ausgestattet. Rahmen, Fahrmotoren, Transformatoren, Antrieb und Drehgestelle blieben unverändert. Von den ursprünglich 16 Maschinen werden ca. 10 für den Betrieb laufend fahrfähig erhalten. Obwohl bereits drei als Ersatzteilspender herangezogen werden, ist nur eine bei einem schweren Unfall zerstörte Lok (1099.15) offiziell ausgemustert worden.
ÖBB 1099 Loich

Die Lok 1099 008-3 "Loich" bei Bhf.Laubachmühle

Die Maschinen gehören weltweit zu den ältesten Elektrolokomotiven, die noch im Regelbetrieb eingesetzt werden.

13 der Lokomotiven sind offiziell nach Gemeinden benannt, die an der Mariazellerbahn liegen, und sind mit deren Gemeindewappen versehen; einige tragen zusätzlich Spitznamen, die teilweise ebenfalls auf den Lokkästen angeschrieben sind.

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FahrzeugBearbeiten

Ötscherbär 1099

Der Ötscherbär-1099

Nummerierung: E.1–16 / 1099.01 - 16
Anzahl: 16
Hersteller: Kraus & Comp. (mech.)Siemens-Schuckert (Elektr.)
Achsformel: C'C'
Spurweite: 760 mm
Länge über Puffer: 10.900 mm
Dienstmasse: 49 t
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Stundenleistung: 420 kW
Dauerleistung: 320 kW
Anfahrzugkraft: 104 kN
Stromsystem: 6,5 kV, 25 Hz
Anzahl der Fahrmotoren: 2
Antrieb: Vorgelegewelle und Kuppelstangen

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