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Die Baureihe 2068 ist eine Verschubdiesellok der ÖBB, die hauptsächlich auf großen Bahnhöfen eingesetzt wird. Akute Überalterung und leistungsschwache Verschubsdieselloks führten ab Anfang der 1990er Jahre zum Bau der als „Flüsterlok“ bezeichneten 2068.

GeschichteBearbeiten

Mitte der 1980er-Jahre stellten die ÖBB erste Überlegungen zur Konzipierung neuer Dieselloks für den Verschubdienst an. Eine dreiachsige Lok schied wegen der unruhigen Laufeigenschaften im Geschwindigkeitsbereich um 100km/h sofort aus. Die Lösung sah man in einer vierachsigen Drehgestelllok: Die Jenbacher Werke erhielten 1989/90 den Auftrag, fünf solche Loks an die ÖBB abzuliefern, die als 2068.001 bis 005 eingereiht wurden. In den Jahren 1992 bis 1994 folgten noch 55 weitere Exemplare. Die Hauptserie weist gegenüber den fünf Prototypen geringfügige Unterschiede auf. Die Vorserienloks wurden 1998 für den Raffinerie-Einsatz auf den Werksbahnen der OMV in Schwechat explosionssicher gemacht.

Die Baureihe 2068 wird im Verschubdienst auf größeren Bahnhöfen eingesetzt. Dieser Absatz stammt aus dem Artikel ÖBB 2068 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

KonstruktionBearbeiten

Der tragende Hauptrahmen der Lok setzt sich aus zwei durchgehenden kastenförmigen Längsträgern, mehreren Querträgern und beiden Pufferträgern zusammen. Die beiden Vorbauten und das Führerhaus sind am Hauptrahmen eingelagert. Rund um die Vorbauten befinden sich Umlaufstege, die über Verschieberauftritte zugänglich sind. In den beiden Vorbauten befinden sich die gesamte Antriebsanlage und die elektronische Ausrüstung. Das Führerhaus wurde nach ergonomischen Kenntnissen entwickelt und ist klimatisiert, vier Bedienungspulte stehen dem Lokführer zur Verfügung. Der Hauptrahmen stützt sich über 4x3 Flexicoli-Federn ab, die Drehgestelle sind in geschweißter Kastenbauweise hergestellt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein tiefliegendes Drehzapfenlager. Alle Loks wurden in verkehrsroter Lackierung geliefert. Der Rahmen und die beiden „Lätzchen“ an den Vorbauten sind grauweiß, das Dach und die Drehgestelle verkehrsgrau lackiert. Dieser Absatz stammt aus dem Artikel ÖBB 2068 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

Technische MerkmaleBearbeiten

Die ÖBB legten größten Wert darauf, dass ein lärmarmer Motor des Typs JW 608 DS eingebaut wird, dieser befindet sich unter dem längeren Vorbau. Die Kraftübertragung vom hydraulischen Traktionsmotor erfolgt über ein Turbo-Wendegetriebe auf die Achsgetriebe. Alle Steuerungsbefehle werden von einem SIBAS-16-Gerät überwacht. Die Loks verfügen über eine verschleißfreie hydrodynamische Betriebsbremse, eine Druckluftbremse und eine Federspeicherbremse. Alle Loks haben Sifa, Indusi und Verschubfunk und sind tandemfähig. Dieser Absatz stammt aus dem Artikel ÖBB 2068 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

FahrzeugBearbeiten

Hersteller: Jenbacher Werke
Achsformel: B'B'
Länge über Puffer: 13.770 mm
Dienstmasse: 66,7 t (ab 1043.004)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Dauerleistung: 820 kW
Anfahrzugkraft: 176 kN
Antrieb: hydraulisch


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